Dienstag, 9. September 2008

Nächstenliebe und neue Kirche

Am Sonntag sind viele Sachen sehr spontan passiert.

Ich habe ausgeschlafen und wollte dann einen Film schauen. Das tat ich dann auch aber dann wurde ich dabei unterbrochen. Denn es stand Klaus Teschner an der Tür. Und er fragte mich ob ich Zeit hätte er würde mich gern zu Essen einladen. Und ich hatte bis dahin nichts anderes vor. So bin ich dann zu meinem ersten Indischen Essen gekommen. Was sehr lecker aber auch sehr scharf war. Besonders die Vorspeise war sehr lecker mit verschiedenen Saucen. Wir haben uns gut unterhalten.

Danach bin wieder zu Helping Hands zurück und Abends dann so gegen 5:30 bin ich dann mit Brother Edmint zu einer Kirche in die Stadt gefahren. Wir wollten zu der Holy Trinity Brompton was eine sehr bekannte Kirche ist. Denn der Pfarrer dort ist mit Gründer des Alpha- Kurses der auf der ganzen Welt durch geführt wird.
Aber auf dem Weg zur Kirche ist uns dann etwas dazwischen gekommen. Nämlich eine Kolumbianische junge Frau ( Studentin ) die war sehr auf gelöst und hat den Bruder angesprochen ob er ihr nicht helfen könne, dazu ist zu sagen die Brüder laufen immer in ihrer Kutte rum. Die junge Frau hatte sich verfahren und war auf der Suche nach einer Kirche wo sie beten kann, denn ihr Vater ist schwer krank. 
Der Brother hat sie dann beruhigt und wir wollten weiter. Doch dann hat er sich auf der Rolltreppe um gedreht und gefragt ob es okay wäre wenn wir ihr helfen, weil er glaubt das uns das Gott gegeben hat. Ich hatte nichts dagegen denn ich habe ja noch genug Sonntage an denen ich die Kirche besuchen kann. 
Also sind wir ihr hinterher gelaufen und haben sie auch noch bekommen und sind dann mit ihr mit gefahren mit der Underground. Das war gut wir konnten sie dann etwas aufbauen und sie ablenken. Und als wir auf der Suche nach der Kirche waren haben wir jemand getroffen der uns besser gesgat ihr weiter helfen konnte und auch spanisch sprechen konnte auch eine Junge Frau. Damit war sie dann in guten Händen. 
Wir haben uns dann zum Gottesdienst begeben und waren eine Stunde zu spät, aber immer noch rechtzeitig das Wort Gottes zu hören. Es ist echt eine super Kirche sehr alt aber so eine moderne Kirche. Für alle die mehr wissen wollen www.htb.org.uk/. 
Danach haben wir dann noch einem Obdachlosen einen Burger und eine Cola gekauft. Das war mein Sonntag. Echt cool 

Montag und Dienstag habe ich dann wieder gearbeitet. Am Montag war es eigentlich locker doch Mittags musste ich dann wieder mich selbst echt überwinden. Ich musste noch mal zu eine Dame wo echt keine Luft in der Wohnung ist und man nicht richtig Atmen kann. Und sollte ihr Hunde Klo neu machen. Was aus Zeitungen bestand die voll mit Pi*** war. Habe aber gesagt das ich das nur das eine mal mache. War echt krass aber habe es dann geschickt gemacht ohne die zeitung mit meinen Händen an zufassen. Aber muss jetzt auch nicht mehr so oft zu der. Machen das jetzt im Team. 

Und ich habe noch ein Paket von meinen Eltern bekommen sehr cool mit allen Sachen die ich vergessen hatte und Süßzeug. Danke noch mal!!!
 
Am Dienstag also Heute war es sehr nett. Habe eine Dame aus Danzig getroffen mit der ich Deutsch sprechen konnte und die auch sehr nett und Unterhaltsam ist.

So weit wieder aus London

Ps: Es ist echt noch schlechter als in Wuppertal hier, ich laufe im dicken Pulli umher und Regenjacke! Gut das ich Wuppertal gewöhnt war. :-)

Euer Micha  

Samstag, 6. September 2008

Green Street und mein Viertel

Vielleicht kennen einige die Straße aus dem Film Green Street Hooligans. Jetzt ist es eine große Einkaufstraße. Doch das Stadion von West Ham United ist immer noch da. 

Bobby Moore: Er übte mehr als zehn Jahre das Amt des Mannschaftskapitäns bei seinem Heimatverein West Ham United aus und führte zudem die englische Nationalmannschaft im Jahre 1966 als Kapitän zum Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft. 

Doch das Stadion ist nicht das einzige was die Menschen in die Green Stree lockt. Es gibt dort auch ein Markt. 

Hier habe ich mich etwas wie auf einem Orientalischen Markt gefühlt. Nur Menschen andere Nationen. Und man konnte alles kaufen: Schafsköpfe, Schweine, Hühner, Fisch, Stoffe, Obst, Schuhe usw. Und die gerüche waren schon sehr unterschiedlich gut und schlecht.

Dann hat es aber angefangen richtig zu regnen und somit konnte ich meinen Ausflug nicht fortsetzen. Und bin wieder zu Helping Hands was ich euch auch mal Zeigen wollte:

Freitag, 5. September 2008

Helping Hands und was dazu gehört

Helping Hands: Ich will euch mal ein paar Leute vorstellen und was genau das hier eigentlich ist. Also zur Zeit leben hier sechs Leute und eine Katze. Es sind Brother Julien, er ist für mich zuständig und ist der der sich um fast alles kümmert. Er macht viele Krankenhaus Besuche und hilft den Menschen mit Papieren weiter. Dann ist da Brother Arnold er ist schon alt, er ist in den 80igern. Und macht manchmal die Rezeption und ist die gute Seele des Hauses. Dann sind da noch drei Bewohner einer aus China, einer aus Frankreich und einer aus dem Iran. Sind aber alle sehr nett. Aber auch sehr unterschiedlich.  

Außer meiner Arbeit die ich ja schon etwas beschrieben habe, also Hausbesuche können auch Leute zu Helping Hand kommen die kein Dach über dem Kopf haben und sonst den Tag auf der Straße wären. Diese können dann hier verweilen und Tee trinken. Deshalb auch die Rezeption, da sitzen dann immer Leute von Helping Hands das heißt Ehrenamtliche die für die Leute da sind. Diese habe ich alle Heute und am Mittwoch kennen gelernt sind alle super nett. 

Außer Arbeiten treffen sich die Brüder auch zum Gebet in einer kleinen Kapelle im Garten an denen ich auch teilnehmen darf. Ich schaffe es aber nur zum 17 Uhr gebet die anderen passen in meinen Tagesablauf nicht rein. Ist aber schön so ein festen Punkt zu haben. 

Ihr wollt bestimmt noch wissen wie ich das überhaupt mit dem Essen aushalte?! Keine Sorge das ist kein Problem und nicht so wie ihr es euch vielleicht vorstellt. Dadurch das so Unterschiedliche Nationen hier sind wird auch dem entsprechend gekocht. Und bist jetzt war es immer essbar bis lecker. Und morgens wechsel ich immer zwischen Tost und Müsli. Mittags dann Sandwich. Aber ich werde auch oft von den alten Damen eingeladen auf Eis, McDonalds oder mir etwas aus dem Supermarkt mit zu nehmen. Sehr nett :-)

Ja jetzt steht das erste Wochenende vor der Tür. Ich werde mal sehen was ich so machen werde vielleicht eine neue Kirche kennen lernen mich im Fitnesstudio anmelden...

Aber das werde ich euch dann schreiben... 

Donnerstag, 4. September 2008

Erlebnise in einer Großstadt

Jetzt sind zwei Tage um und ich habe viel erlebt:

Am Mittwoch war ich mit einer Dame in der Stadt sie kann noch kleine Stecken gehen aber nicht lang. So habe ich sie dann im Rollstuhl durch die Stadt geschoben. Stadt ist jetzt nicht das Centrum sonderen eine der vielen Einkaufstrassen die es hier so gibt. Und wir haben uns sehr gut unterhalten und haben Eis zusammen gegessen, also sie hat mir eins ausgegeben. War echt sehr nett mit ihr. Freu mich auf den nächsten Besuch sie will immer raus uns möchte mir sachen Zeigen und erklärt mir viel.

Auf dem nach Hauseweg habe ich dann mal die Londoner Polizei im Einsatz gesehen. Es gab stress mit Jugendlichen auf der anderen Strassen seite. Es waren fünf Jugendliche und zwei Polizisten. Doch plötzlich wurde einer der Jugendlichen handgreiflich. Und dann haben die Polizisten ihn hart rangenommen. Und in 30 sek. waren fünf weiter Polizisten da. Und somit war die Situation unter Kontrolle.

Mittwoch ist auch der Tag an dem wir früher immer Hauskreis hatten. Und dies war der erste Mittwoch an dem wir probiert haben wie es ist meine einer Video-Live Schaltung ein Hauskreis zumachen. Es hat geklappt und wir werden das bestimmt noch öfters machen. Danke an die Jungs das ihr euch so eine mühe überhaupt macht!

Wie ihr ja wisst bin ich auf der Suche nach einer Kirche die mir gefällt. Und an diesem Abend hat mich der Freiwillige mit dem ich ein Job zusammen gemacht habe mit in seine Kirche genommen der Name ist Glory Hous. Und es waren fast nur Schwarze dort. Und es ist sehr karismatisch und es gab im ganzen Raum kein Kreuz. Dafür aber viel Equitmen wie Beamer, Kameras, Schlagzeug, Große Anlage usw. Mir war es etwas zu viel, man sollte auch direckt ein Zettel ausfühlen mit Adresse und Telefon. Was ich aber nicht gemacht habe :-). Somit bin ich weiter auf der Suche und werde euch weiter die Kirchen in London beschreiben und mir gutes notieren;-).

Heute hatte dann meinen ersten Besuch. Eine Gruppe von Deutschen Pastoren war hier sie schauen sich verschiedene Projekte an darunter auch Helping Hands. Und somit hatte ich das Glück das Hans-Hermann Pompe und Klaus Teschner mich indireckt besucht haben. War sehr schön Deutsch reden zu können. Und auf dem Weg einen Herzlichen Dank an Dj für deinen Brief.

Danach hatte ich noch einen Job. Der uns vor die Tür gesetzt hat. Denn als wir einen Raum auf machen wollten wo die Sachen aus dem Schlafzimmer rein sollten ist die Tür zugefallen und wir mussten zwei stunden auf den Schlüsseldienst warten. Der dann erst mal das Schloss aufgebort hat, was aber schnell ging. Danach konnten wir dann das machen was wir eigentlich machen wollten. 

So jetzt seid ihr wieder UptoDate.

Ps: Freu mich das du (Melene) gut angekommen bist ;-) wünsche dir ein guten Start. Dein Micha :-)    

Dienstag, 2. September 2008

Mein Zimmer


Hier könnt ihr mein Zimmer sehen und den Blick aus meinem Fenster auf den Garten von Helping Hands.


Wie kann man so Wohnen!?

So jetzt habe ich mich schon ein bisschen eingelebt. Und habe auch schon angefangen zu Arbeiten. Am Montag hatte ich die ersten beiden "Jobs" einmal einkaufen für eine alte Dame und der andere war nur ein kurzer Besuch. Um zu fragen ob sie Hilfe braucht die sie aber nicht mehr gebraucht hat. 

Heute hatte ich wieder zwei Jobs einmal mit dem Hund einer alten Dame in Park gehen und ihn naja ihr wisst schon was machen lassen. Danach haben wir uns dann noch ein bisschen Unterhalten. Danach bin ich dann zu einer anderen Dame mit einem anderem Freiwilligem. Diese konnte kaum mehr gehen und wir mussten sie in den Rollstuhl heben. Dann haben wir sie zu verschiedenen Banken gefahren. Und in einer war eine große Schlange, haben bestimmt 30 min gewartet. 

Was mir bei den Jobs aufgefallen ist wie krass die Altenmenschen hier Wohnen. Ihr könnt euch kaum vorstellen wie voll die Wohnungen gepackt sind mit sachen die kein Mensch braucht und wie dreckig und sauig die sind. Heute bei der zweiten Dame bin ich echt fast umgefallen wie es dort gestunken hatt nicht beschreibbar. Sie hat viele Katzen und stinkt so krass, in Deutschland könnte sich keiner vorstellen so zu Leben. Vielleicht gelingt es mir mal ein Foto von so einer Wohnung zu machen damit ihr euch vorstellen könnt wo von ich rede. 

Sonst war es cool den anderen Freiwilligen kennen zu lernen der aus Nigeria kommt und seid 5 Jahren in London lebet und der mich morgen mit in seine Kirche nehmen will mal sehen was daraus wird. Vielleicht wollten wir auch mal noch ins Kino zusammen mal sehen. 

Heute Abend hatten wir dann noch eine Mitarbeiter-Besprechung bei der ein Fest geplant wurde für das Haus was am 15 Oktober 100 Jahre alt wird. Dafür werden 250 Leute erwartet und ein hohes Tier von der Kirche.

Sonst ist das Leben hier echt spannend die ganzen Nationen alles sieht man Muslime Inder Christen Polen Russen. Und von Anzug bis religöser Kleidung alles da. Und alle leben zusammen. 

So mehr gibts die Tage 

Sonntag, 31. August 2008

Gut angekommen

Hallo Freunde,
 
Gestern bin ich über Köln Achen Brüssel London mit dem Zug gut angekommen. Es war zwar sehr schwer mit drei Taschen die Zug fahrt zu bestreiten aber ich habe es hinbekommen. Am Bahnhof wurde ich abgeholt und musste nicht mehr alles alleine Tragen. Es war sehr sonnig also gar nicht typisch für London was sich heute aber schon geänder hat.
Dann habe ich mein Zimmer bezogen es ist echt sehr nett das Zimmer. Man kann es ein Jahr drin aushalten 

Denn rest des Tages war ich dann mit auspacken und einräumen beschäftigt. Und habe mich mit Brother Julien unterhalten. 

Heute am 31. Aug. habe ich dann ausgeschlafen und war dann mit einem Bewohner von hier in einem Gottesdienst in der nähe was schon mal sehr nett war. Aber eher mit einer Freikirche bei uns zu vergleichen ist. Später werde ich noch ein Klassik Konzert im Park besuchen.

So weit erst mal.  

Der abschied von euch ist mehr echt sehr schwer gefallen. Und ich hoffe wir werden in Kontakt bleiben.
 
Deshalb soll es jetzt noch mal alle Infos geben
 
 
Mail Adresse: Michael.Kehrberger@gmx.de
 
 
Telefon: Wenn ihr mich gerne hören wollt dann schreibt mir ne Mail und ich ruf euch dann an nach Termin
 
 
Handy: Kommt noch auf den Deutschen nummern nicht anrufen ist teuer für dich und für mich
 
 
Skyp: Peter Lustig da habe ich auch eine Webcam für. Würde mich über viele Kontakte freuen
 
 
Post: The Society of St. Francis and Helping Hands
 42, Balaam Street - Plaistow 
 GB- London E 13 8AQ
 Großbritannien
  
  Schreibt drauf das es für mich ist.
 


 
Gruß Micha